Freitag, 7. April 2017

bunte Stille


Hier ist es sehr still, aber keine Angst, mich gibt es noch. Und es wird auch wieder lauter, versprochen. Aber erst machen die kleine Mitbewohnerin (seit gestern ein Jahr...Wahnsinn!) und ich uns einen feinen Frühling und einen wunderbaren Sommer, bevor sie dann fast täglich mit neuen Kumpels rumhängt. So einen Betreuungsplatz in einer kinderreichen Stadt zu finden ist nicht leicht, das kann ich Euch sagen!

Im Hintergrund versuche ich mein Label, so gut es in der Elternzeit geht, weiter zu bringen. Anfang des Jahres hatte ich mir vorgenommen meine Produktfotos zu optimieren und/ oder ganz neu zu gestalten. Hier mal ein paar Beispiele:


Was sagt ihr? Tipps habe ich mir vor allem über Etsy geholt, die bringen immer mal wieder hilfreiche Blogartikel zu verschiedenen Themen des Onlinegeschäfts. Besonders zu empfehlen ist auch Etsy Resolution. Es freut mich anhand der Verkaufszahlen der Schmetterlinge zu sehen, dass sich die Mühe gelohnt hat.

Des weiteren habe ich in Kooperation mit meinem Papa ein paar neue Treibholzprodukte hergestellt. Meine und unsere Treibholzschätze findet ihr wie gewohnt hier oder hier. So wie ich zum Fotografieren komme, stelle ich weitere ein.



Und noch etwas tut sich hier im Hintergrund, unser letztes zu sanierendes Räumchen nimmt langsam Gestalt an und eine kleine heimische Werkstatt entsteht für mich. Bald kann ich mehr zeigen

Aber jetzt wünscht ich erst einmal schöne Ostern und einen wunderbaren Frühling!     Antje


Dienstag, 31. Januar 2017

unterwegs: winterliche Ostsee


 Die kleine Mitbewohnerin macht Mittagsschlaf, die Schneeflocken tanzen wie wild vor dem Fenster und ich habe beschlossen heute mal auf der To-Do-Liste einen Punkt zu wählen, auf den ich am meisten Lust habe, nicht den, der am dringesten gemacht werden muss. Ha! Das arme Blögchen muss in dem ganzen Elternzeit-Selbstständigkeit-WirrWarr mit am meisten zurück stecken. Dabei sind hier so viele Ideen und Entwürfe am Start. Aber eins wollte ich Euch doch unbedingt zeigen, denn es passt gerade so schön. Anfang Januar waren wir für ein paar Tage auf Usedom, haben sozusagen die Weihnachtsruhe nach geholt (denn da lagen wir mit einem Virus flach). Die winterliche Ostsee war wieder traumhaft. Gewohnt haben wir in einer Bäderarchitekturvilla in Ahlbeck und haben kleine Ausflüge nach Swidemünde und Kamminke an das Achterwasser gemacht. Davon abgesehen haben wir viel Mittagsschlag gemacht und viiieeel Fisch gegessen :)

Hausstrand in Ahlbeck
Möwen füttern. Erst eine, dann zwei, dann 48.
Hafen in Kamminke
Eingefrorenes Achterwasser

Wahrlich ein Naturschauspiel diese in Eis eingeschlossenen Gräser, oder? Genießt den Schnee, solange er noch so schön tanzt, bevor er matschig und grau wird. Aber das bedeutet auch nur, dass der Frühling nicht mehr weit ist ♡ Alles Gute für dieses Jahr wünsche ich Euch noch!    Antje

Bis bald schöne Ostsee!

Freitag, 23. Dezember 2016

Fröhliche Weihnachten


Ach ihr Lieben, ich wünsche Euch von ganzem Herzen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2017. Auf das wir mit schlechten Nachrichten über die Feiertage verschont werden, das neue Jahr besser beginnt als es aufzuhören scheint und wir eine schöne Zeit in Familie verbringen können. Familie, das erste Mal Weihnachten mit meiner eigenen kleinen Familie, mit der kleinen Mitbewohnerin. Ich bin gespannt was sie sagt, zu dem Feiertagstrubel, denn wir besuchen jeweils die Eltern.
Für mich war es ein aufregendens, ein glückliches, aber auch ein anstrengendes Jahr. Es ist viel passiert, ich habe viel geschafft, aber irgendwie bin ich auch zu nichts gekommen.
Ich bin gespannt wie das weiter geht...     Antje

P.S.: Noch ein kleines Bild zum Lachen - der Versuch ein Weihnachtsfoto für die Großeltern zu machen:


Mittwoch, 23. November 2016

Mutter und selbstständig sein

Im Laden stecken wir schon wieder mitten im Weihnachtsgeschäft und dieses Jahr kommt dazu: ich stecke mitten im Mutter sein. Das zu verbinden ist schwieriger als gedacht.

Sterne basteln für den Laden und die Weihnachtsmärkte

Ich wusste das es nicht leicht wird, schon der Anfang wird einem schwer gemacht. Mutterschutz für Selbstständige ist nicht, für das Elterngeld gilt der Mindestsatz wenn nebenbei (noch so kleine) Projekte laufen und Krankenkassenbeiträge werden auch kontinuierlich weiter abgezogen. In meinem Fall sich fast ausgleichende Beträge.
Nun muss ich zugeben, unsere kleine Mitbewohnerin ist das entspannteste Baby überhaupt. Da kommt sie ganz nach mir :-) Von den 3-Monats-Koliken weiß ich wenig zu berichten, die kleine Maus schlief von Anfang an da, wo man sie hinlegte und was schlechte Laune ist, weiß sie auch noch nicht. Und trotzdem tue ich mich schwer mit dem Mutter sein. Das liegt aber weniger an der kleinen Mitbewohnerin als an besagten Rahmenbedigungen und meinen inneren Konflikten. Jeder Tag mit so einer kleinen Maus ist doch ein bißchen anders, die Schlafenszeiten am Tage ändern sich im Laufe der ersten Monate stark und so organisiert man sich ständig neu und es gibt viele Tage an denen man abends das Gefühl hat, man hat nichts geschafft. Dabei hat man viel geschafft, im Haushalt und mit dem kleinen Wurm, aber eben keine der Aufgaben, die die Selbstständigkeit betreffen. Und dann kommen die Gewissensbisse. Zwar würde ich es gar nicht wollen ausschleißlich Mutter zu sein, sondern möchte auch gleichzeitig mich verwirklichen, aber der finanzielle Zwang und die Verpflichtungen der Selbstständigkeit gegenüber, enden oft im schlechten Gewissen oder gar Stress.

Mittagsschlafzeit = Zeitfenster zum Arbeiten

Das habe ich selbst so gewählt und auch gewußt, könnte man jetzt sagen. Ja, das stimmt. Trotzdem wünschte ich mir mehr ElternZEIT.
Zeit, um mich beim Mittagsschlaf auch mal mit hinzulegen (das habe ich im Wochenbett das letzte Mal gemacht), für ausgedehnte Spaziergänge mit dem Kinderwagen (nicht nur zwischen Zuhause und dem Laden hin und her) oder mehr Zeit für Freizeitaufgaben wie das Bloggen, Fotoalben nacharbeiten, ...

Es soll auch nicht klingen als sei alles schlecht oder ganz und gar unvereinbar. Die kleine Mitbewohnerin lässt mir mit ihrer entspannten Art viele Zeitfenster (ich will aber auch gar nicht wissen, wie es anders gewesen wäre), auch unsere Elternzeitmonat, den wir in Südfrankreich verbracht haben, war ein wundervoller Urlaub, den es nur so geben konnte. Das wichtigste ist Selbstdisziplin, ein gutes Zeitmanagement (welches man zugegeben oft neu arrangieren muss) und wertvolle Unterstützung durch den Partner und die Familie. Und ab und an einfach mal loslassen! Das klingt allerdings einfacher als es ist! Wie macht ihr das denn?

Ich wünsche Euch allen eine schöne Adventszeit! Alle mir bekannten Gesichter - lasst Euch gern mal im Laden oder auf einem der Weihanchtsmärkte blicken. Ich würde mich freuen!     Antje

Sonntag, 9. Oktober 2016

Wir sind wieder daaahhhaaa!

Wir haben uns heimlich davon gemacht, nach Südfrankreich den Sommer verlängern, die gemeinsame Elternzeit genießen, zu zweit plus die kleine Mitbewohnerin. Und was soll ich sagen, es war wunderschön!


Ein paar kleine Eindrücke will ich Euch schon mal geben. Ich kann nur sagen, es war eine fantastische Reise. Wann im Leben kann man noch mal solange gemeinsam Urlaub machen?

Die letzte Woche haben wir für den Wäscheberg aber auch für den Abstellraum genutzt. Wenn ich es mir so überlege, wir haben vor zwei Jahren die Wohnung innerhalb eines halben Jahres saniert. Jetzt wie die kleine Mitbewohnerin da ist, haben wir für diesen kleinen Abstellraum ein halbes Jahr gebraucht ;-)
Bei Oma im Keller hat sich noch eine kleine metallene Werkbank gefunden, ein kleiner Arbeitsplatz soll in der Ecke entstehen. Sonst ist es eher der Stauraum, den wir nutzen wollen. Und dann endlich mal den Flur in Angriff nehmen können, da fehlt es außer an Lampen quasi an allem. Es wird sich schon lustig gemacht, die Frau die beruflich Hakenleisten herstellt, hat im eigenen Zuhause keine Garderobe. Nun, das muss sich ändern!
 Schönen Sonntag Abend ihr Lieben!     Antje

Donnerstag, 21. Juli 2016

hej

Ihr Lieben, aktuell bin ich als User-Expertin bei hej.de von IKEA Deutschland unterwegs. Schaut doch mal vorbei, ich bin gespannt auf Eure Fragen!

Mittwoch, 20. Juli 2016

mein allererstes Fotobuch

Eins habe ich mir ganz doll für die Elternzeit vorgenommen: endlich die Fotos aus dem Festplattennirvana in eine analoge Form bringen. Aber ehrlich gesagt - wo anfangen, wie umsetzen? Da war ich mir nicht schlüssig. Bisher blieb es beim obligatorischen Urlaubsalbum. Aber besonders in Zeiten von Instagram und jetzt mit der kleinen Mitbewohnerin entstehen auch im Alltag tolle Schnappschüsse, die ich nicht nur digital auf der Festplatte schlummern lassen möchte. Also erst mal bei FB und Instagram um Rat gefragt und ganz tolle Tipps bekommen. Manch einer empfahl mir ein Fotobuch, andere sind dafür es lieber selber zu gestalten, aber vorallem habe ich Tipps für Fotoanbieter bekommen und selbst darauf hin noch mehr gefunden, die ich nach und nach testen möchte, verschiedene Formate, Vintage-Prints usw. Ich werde gern berichten, denn ich werde es wahrscheinlich so machen: es bleibt beim jährlichen Urlaubsfotoalbum, dass selbst geklebt wird, denn gerade beim Urlaubsalbum sollen auch Andenken wie Eintrittskarten und Co. mit hinein. Auch das Album über das erste Jahr der kleinen Mitbewohnerin soll selbst gestaltet werden. Ich habe noch so ein hübsches Album aus DDR-Zeiten, gefunden in Opas Kellerbestand, welches sich wunderbar dafür eignet. Danach muss ich mir was neues einfallen lassen. Alltagsbilder und kleine Ausflüge sollen in einem Jahresalbum zusammengefasst werden, welches ich dann als Fotobuch drucken lassen möchte. Dabei ist mir wichtig, dass es besonders einfach zu gestalten geht, denn nach meiner ersten Fotobuchbestellung sind mir einige Dinge aufgefallen.


Aber jetzt mal von vorn: bei einem Bloggewinnspiel von den Mädels von kreativfieber habe ich einen Gutschein für sendmoments gewonnen, einem Anbieter der sich auf Karten für alle wichtigen Momente im Leben spezialisiert, aber eben auch Fotobücher im Sortiment hat. Bisher habe ich noch nie ein Fotobuch bestellt, denn ich bin eher so der habtische Mensch, mache gern etwas mit meinem Händen. Aber auch zum Fotoalben kleben fehlte oft die Zeit und nun hat sich so einiges angesammelt. Ein großes Projekt schwebte mir aber konkret vor Augen, für das ich den Gutschein nutzen wollte. Ein Fotobuch über unsere Wohnung, von der Sanierungsphase über diverse Provisorien bis hin zu den (fast) fertigen Zimmern.
Da passte es auch super, dass unsere Freundin Ellen zum Famillie und kleine Mitbewohnerin shooten kam und auch gleich noch ein bis zwei schöne Ansichten der Zimmer machte. Danke :-*

Das Problem, welches ich bisher mit Fotobüchern hatte und auch nach der Bestellung noch habe: man sitzt ewig am Laptop. Ich hatte mir mal das Programm dieses großen Anbieters aus den Drogerien heruntergeladen und mich hat es an der Zahl der Möglichkeiten erschlagen und auch die kitschigen Applikationen haben mich verschreckt. Bei sendmoments musste man nichts herunter laden, alles ging online. Einfach hin und wieder auf den Speichern-Button klicken. Habe ich mich gerade über die Vielzahl an Möglichkeiten beschwert, fand ich es hier nur etwas schade, dass ich mich vorher entscheiden musste, ob ich eher schlicht, text- oder bildlastig gestalten will und nach der Entscheidung keinen Zugriff auf andere Seitenlayouts hatte. Ich habe mich für einen Mittelweg entschieden und fleißig Seiten zusammengestellt. Die Seiten konnte ich beliebig tauschen und die Seitenanzahl jederzeit um je vier erweitern.
Ungefähr eine Woche habe ich gebastelt, immer wenn die kleine Mitbewohnerin schlief, dann mit dem Lieblingsmenschen drüber geschaut und das Fotobuch abgeschickt. Den Bestellstatus konnte ich online verfolgen, besonders hat mir gefallen, dass da stand "Überprüfung durch Grafikdesigner". Ein echter Mensch hat da noch mal drüber geschaut, Wünsche eingearbeitet, wenn das Programm an seine Grenzen kam. Innerhalb von zwei (!) Tagen war es bei uns. Ich war dann doch ein bißchen aufgeregt. Mir gefällt das Buch sehr, es ist wertig gedruckt, das Papier ist schön und auch die Bindung scheint was her zu machen. Und auch wenn die Wohnung nach zwei Jahren immer noch nicht ganz fertig ist, bin ich froh jetzt so ein schönes Fotobuch zu haben in dem wir blättern können.


Dafür, dass es in diesem Post um Fotos geht, ist der dann doch eher textlastig geworden. Naja, demnächst gibt es wieder mehr Bilder, die schönen von Ellen zum Beispiel :)

Genießt den Sommer!     Antje

P.S.: Wer noch mehr Tipps hat, ich bin da immer noch neugierig!