Donnerstag, 21. Juli 2016

hej

Ihr Lieben, aktuell bin ich als User-Expertin bei hej.de von IKEA Deutschland unterwegs. Schaut doch mal vorbei, ich bin gespannt auf Eure Fragen!

Mittwoch, 20. Juli 2016

mein allererstes Fotobuch

Eins habe ich mir ganz doll für die Elternzeit vorgenommen: endlich die Fotos aus dem Festplattennirvana in eine analoge Form bringen. Aber ehrlich gesagt - wo anfangen, wie umsetzen? Da war ich mir nicht schlüssig. Bisher blieb es beim obligatorischen Urlaubsalbum. Aber besonders in Zeiten von Instagram und jetzt mit der kleinen Mitbewohnerin entstehen auch im Alltag tolle Schnappschüsse, die ich nicht nur digital auf der Festplatte schlummern lassen möchte. Also erst mal bei FB und Instagram um Rat gefragt und ganz tolle Tipps bekommen. Manch einer empfahl mir ein Fotobuch, andere sind dafür es lieber selber zu gestalten, aber vorallem habe ich Tipps für Fotoanbieter bekommen und selbst darauf hin noch mehr gefunden, die ich nach und nach testen möchte, verschiedene Formate, Vintage-Prints usw. Ich werde gern berichten, denn ich werde es wahrscheinlich so machen: es bleibt beim jährlichen Urlaubsfotoalbum, dass selbst geklebt wird, denn gerade beim Urlaubsalbum sollen auch Andenken wie Eintrittskarten und Co. mit hinein. Auch das Album über das erste Jahr der kleinen Mitbewohnerin soll selbst gestaltet werden. Ich habe noch so ein hübsches Album aus DDR-Zeiten, gefunden in Opas Kellerbestand, welches sich wunderbar dafür eignet. Danach muss ich mir was neues einfallen lassen. Alltagsbilder und kleine Ausflüge sollen in einem Jahresalbum zusammengefasst werden, welches ich dann als Fotobuch drucken lassen möchte. Dabei ist mir wichtig, dass es besonders einfach zu gestalten geht, denn nach meiner ersten Fotobuchbestellung sind mir einige Dinge aufgefallen.


Aber jetzt mal von vorn: bei einem Bloggewinnspiel von den Mädels von kreativfieber habe ich einen Gutschein für sendmoments gewonnen, einem Anbieter der sich auf Karten für alle wichtigen Momente im Leben spezialisiert, aber eben auch Fotobücher im Sortiment hat. Bisher habe ich noch nie ein Fotobuch bestellt, denn ich bin eher so der habtische Mensch, mache gern etwas mit meinem Händen. Aber auch zum Fotoalben kleben fehlte oft die Zeit und nun hat sich so einiges angesammelt. Ein großes Projekt schwebte mir aber konkret vor Augen, für das ich den Gutschein nutzen wollte. Ein Fotobuch über unsere Wohnung, von der Sanierungsphase über diverse Provisorien bis hin zu den (fast) fertigen Zimmern.
Da passte es auch super, dass unsere Freundin Ellen zum Famillie und kleine Mitbewohnerin shooten kam und auch gleich noch ein bis zwei schöne Ansichten der Zimmer machte. Danke :-*

Das Problem, welches ich bisher mit Fotobüchern hatte und auch nach der Bestellung noch habe: man sitzt ewig am Laptop. Ich hatte mir mal das Programm dieses großen Anbieters aus den Drogerien heruntergeladen und mich hat es an der Zahl der Möglichkeiten erschlagen und auch die kitschigen Applikationen haben mich verschreckt. Bei sendmoments musste man nichts herunter laden, alles ging online. Einfach hin und wieder auf den Speichern-Button klicken. Habe ich mich gerade über die Vielzahl an Möglichkeiten beschwert, fand ich es hier nur etwas schade, dass ich mich vorher entscheiden musste, ob ich eher schlicht, text- oder bildlastig gestalten will und nach der Entscheidung keinen Zugriff auf andere Seitenlayouts hatte. Ich habe mich für einen Mittelweg entschieden und fleißig Seiten zusammengestellt. Die Seiten konnte ich beliebig tauschen und die Seitenanzahl jederzeit um je vier erweitern.
Ungefähr eine Woche habe ich gebastelt, immer wenn die kleine Mitbewohnerin schlief, dann mit dem Lieblingsmenschen drüber geschaut und das Fotobuch abgeschickt. Den Bestellstatus konnte ich online verfolgen, besonders hat mir gefallen, dass da stand "Überprüfung durch Grafikdesigner". Ein echter Mensch hat da noch mal drüber geschaut, Wünsche eingearbeitet, wenn das Programm an seine Grenzen kam. Innerhalb von zwei (!) Tagen war es bei uns. Ich war dann doch ein bißchen aufgeregt. Mir gefällt das Buch sehr, es ist wertig gedruckt, das Papier ist schön und auch die Bindung scheint was her zu machen. Und auch wenn die Wohnung nach zwei Jahren immer noch nicht ganz fertig ist, bin ich froh jetzt so ein schönes Fotobuch zu haben in dem wir blättern können.


Dafür, dass es in diesem Post um Fotos geht, ist der dann doch eher textlastig geworden. Naja, demnächst gibt es wieder mehr Bilder, die schönen von Ellen zum Beispiel :)

Genießt den Sommer!     Antje

P.S.: Wer noch mehr Tipps hat, ich bin da immer noch neugierig!


Donnerstag, 16. Juni 2016

großer Brauner


Schon im November ist der neue große braune Mitbewohner eingezogen. Entdeckt hatte ich den bei einem ebay-Verkäufer aus Pirna und über Monate beobachtet - einfach nur weil ich ihn schön fand. Als es dann um die Ecke im Esszimmer ging und was da hinpassen könnte, zeigte ich dem Lieblingsmenschen den Rollschrank, wir nahmen Maß und siehe da, es sollte perfekt passen. Bisher interessierte sich auch niemand sonst für das braune Monstrum, für unsere hohen Altbauwände aber genau richtig :-)


Vorher stand der Schrank wohl im Berufsschulzentrum Pirna. Leider war das Schrankschloss aufgebrochen worden und das Rollo sollte nicht mehr einwandfrei funktionieren. Letzteres haben wir mit einem alten Handwerkertrick (Kerzenwachs) wieder in Gang bekommen und der Lieblingsmensch hat eine neue Feststelltechnik ausgeklügelt. Bei dem Händler, bei dem es fünf Hallen zu durchstöbern gab, haben wir damals übrgens auch ein String ergattert. Das hängt mittlerweile hier.
Dann wurde das Schmuckstück aber erst mal etwas schwiegermütterlich behandelt und alles reingestopft, was noch keinen Platz hatte. Erst als das Bücherregal im Wohnzimmer eingezogen ist, habe ich mir ein System für beide Schränke überlegt. Jetzt hat hier der Schallplattenspieler seinen Platz und die Bücher mit den bunteren Buchrücken. Die Holzboxen wollte ich bei Gelegenheit noch passend streichen. Was meint ihr, passt doch wunderbar in die Esszimmerecke, oder?


Ich wünsche euch eine buntes Wochenende. Hier wird es das auf jeden Fall, denn das Stadtteilfest Bunte Republik Neustadt steht an :D     Antje


Verlinkt mit: Dekodonnerstag

Montag, 13. Juni 2016

Pfingsrosenzeit


Vor ein paar Tagen waren die kleine Mitbewohnerin und ich auf einem kleinem Omaurlaub in der ehemaligen Kleinstadtheimat. Ich denke dann immer wie froh ich bin in der Stadt zu wohnen und mit dem Elbufer und der Dresdner Heide trotzdem in der Natur, aber der Garten meiner Eltern ist ein wunderbares Kleinod und da verweilen wir gern. Ich musste mir unbedingt ein paar Pfingsrosen mitnehmen, habe einen großen Strauß auf dem Esszimmertisch platziert und den Rest in der Wohnung verteilt. Sehen sie in der Nahaufnahme aus wie Pompoms :)


Alles Liebe von mir!     Antje

Dienstag, 31. Mai 2016

Ein Stück Glück

Eine kleine Meldung von mir aus der Babypause. Die neue Mitbewohnerin lebt sich fabelhaft ein und wir verstehen uns ganz wunderbar mit dem kleinen zarten Wesen. Ich freue mich das schöne Wetter und den kommenden Sommer genießen zu können. Am liebsten jeden Tag mit der Decke an der Elbwiese :)

Ganz untätig bin ich aber nicht. Neben der Buchhaltung für das Lädchen, sitze ich gerade an der Übersetzung der eBooks von Von Lange Hand. Denn Schnullerdrachen und Co. zum Selbernähen gibt es auch bald auf Englisch. Ich stelle Euch das feine Label meiner Freundin gern bald mal vor.

Jetzt geht es mit Wassermelone auf den Balkon ! LG, Antje


Montag, 18. April 2016

vorher/ nachher: Kinderzimmer


Eigentlich wollte ich Euch vorletzte Woche, noch bevor die neue Mitbewohnerin einzieht, das Zimmer für die kleine Erdenbürgerin zeigen und gleichzeitig Teil zwei der vorher-nachher-Serie präsentieren (wer Teil eins verpasst hat, hier geht es zum vorher-nachher Post vom Schlafzimmer). Und plötzlich wollte da jemand schon etwas eher sein neues Zimmer bestaunen...

Das Kinderzimmer ist das schlauchigste (typisch Altbau) Zimmer von allen. Angeblich war der Boden ganz oll und kam als einziges Zimmer mit Laminat und häßlichen Fußleisten aus Plaste daher. Außerdem hatte der Raum aus für uns unerfindlichen Gründen keine Tür, sondern nur einen Bretterverschlag.
Unter dem Laminat kam allerdings der gleiche schöne Dielenboden hervor, wie in den anderen Zimmern. Leider war der mehrmals braun lackiert worden. Ich erinnere mich an die Sauerei beim Schleifen der Ränder, ständig ist einem das Schleifpapier verklebt. Jetzt sieht man davon aber zum Glück nichts mehr. Eine neue alte Kastentür haben wir eingebaut, wenn auch nicht so schön hoch wie unsere anderen Türen.


Dann war das zukünftige Gäste- bzw. Kinderzimmer laaaaaaange Abstellraum für Umzugskisten und diversen Kram. Das nahm langsam ab als Küche und neue Schränke einzogen und nahm zum Jahreswechsel endlich ein Ende mit den letzten Bücher- und CD-Kisten, deren Inhalt unsere neue Bücherwand im Wohnzimmer jetzt beherbergen.

Der Lieblingsmensch wünschte sich schon von Anfang an ein Hochbett. Er hatte eins in seiner alten Wohnung und natürlich darf so eine Höhle in keiner Altbauwohnung fehlen. Außerdem konnten wir so aus den wenigen acht Quadratmetern des Zimmers zwölf machen. Für den Bau des Hochbetts wurde mal wieder der Familientischler und sein Team beauftragt. Der hat uns zunächst alle Einzelteile geliefert, die wir dann weiß gewachst haben. Schon bei unseren Türen waren wir sehr zufrieden mit dem Dekorwachs von Osmo und haben uns wieder dafür entschieden.
An einer Wochenendaktion wurde dann aufgebaut und gleich Probe geschlafen :-)


Ich bin sehr froh, dass das Hochbett durch das helle Holz nicht drückend wirkt, wenn man das Zimmer betritt. Es kommt mir sogar breiter bzw. nicht mehr ganz so schlauchig vor.
Bevor es dann zum Kinderbett wird, dauert es wohl noch eine kleine Ewigkeit, aber unsere Gäste haben es glaub ich ganz gut ;-)


Unten haben wir versucht es für die zukünftige Erdenbewohnerin ein bisschen bunt und kindgerecht zu gestalten. Die Wickelkommode (Aufsatz noch in Arbeit) sollte ursprünglich mal unser Waschtisch werden, passte dann aber nicht ins Badezimmer. Bietet jetzt Stauraum für alle anfangs benötigten Sachen, dazu das kleine Regal, welches im Schlafzimmer wegen dem Kinderbett keinen Platz mehr als Nachttisch hat. Ein neu bezogener Hocker, kleine Dekoregale, ein Poster und eine Lichterkette durften auch schon einziehen. Kindersachen verstauen wir in der schwedischen Klassikerkommode.

Ich hoffe der kleinen Mitbewohnerin gefällt es, was sagt ihr?

Liebe Grüße, Antje

Montag, 4. April 2016

Vorher/ Nachher: Schlafzimmer


Am vorösterlichen Wochenende waren wir fleißig im Schlafzimmer. Nein, nicht so. Wir wollten vor allem die großen Bohrangelegenheiten erledigen, bevor die neue Mitbewohnerin einzieht. Bisher kennt ihr ja aus dem Schlafzimmer vor allem den IKEA hack zum Bett und das DIY vom Hocker. Jetzt haben wir aber noch mal ein paar Möbel gerückt, Bilderrahmen und Gardinenstange angebracht,...
Zeit also für den ersten vorher/nachher-Post. Wer hier schon ein Weilchen mitliest, weiß, dass wir die Wohnung komplett unsaniert, also noch mit alten Gasleitungen und ohne Strom in jedem Zimmer, gekauft und selbst saniert haben.

Hier mal ein kleiner Eindruck von vor etwa zwei Jahren:


Das Schlafzimmer ist ein typischer Altbau-Schlauch. Neben Stromleitungen legen, haben wir zunächst die Leimfarbe von der Wand gewaschen und gekratzt, alles neu aufgespachtelt und gestrichen (Farbe: Leinen). Den Boden haben wir abgeschliffen und anschließend geölt. Mit dem Anbringen der Fußleisten haben wir auch gleich die Heizungsleitungen verkoffert und schon  konnte es an das Einräumen gehen. Zunächst mit meinen alten Schlafzimmermöbeln aus der HEMNES-Kollektion vom Schweden. Das sollte aber nur eine Übergangslösung sein. Das Bett haben wir gleich nach unseren Vorstellungen gepimpt, immerhin die Kommode ist schon ins zukünftige Kinderzimmer gezogen, der Kleiderschrank soll auch noch, aber die Suche nach einem neuen alten ist nicht so einfach wie gedacht. Ich träume von einem hohen geräumigen Zweitürer, den ich gern weißen würde, wenn er das nicht schon ist.


Ich finde es ganz wunderbar hier so viele Räume zu haben und verschiedene Ideen und Stile umsetzen zu können. Im Schlafzimmer geht es wohl eher shabby chic zu, hier dominieren helle cremige Farben, hier finden meine Treibholzschätze einen Platz und auch das Bettchen der neuen Mitbewohnerin steht schon, erst mal wird sie hier schlafen.


Was sagt ihr? Dem Mann ist es ein wenig zu romantisch, aber im Schlafzimmer könnte er damit leben ;-)

Antje